Einschub-Montage

3D-Darstellung der Leiterplatten-Montage durch Einschub

Vorbereitung

Mit vier Boden-Klemmen kann jede Leiterplatte im Europakartenformat, die die erforderlichen Freiflächen aufweist (siehe unten), fixiert werden.

Zwischenschritt

Es geht am einfachsten, wenn zwei Klemmen vorab eingefügt werden, um die Leiterplatte auf der einen Seite bereits in der gewünschten Nuthöhe einsetzen zu können. Vorteilhaft ist es, die bereits eingesetzten bzw. besetzten Klemmen mit der entsprechenden Gehäuseseite zu sichern.

Fertig

Beim Einfügen der verbliebenen beiden Klemmen benötigt man ein bischen Fingerspitzengefühl, denn die Leiterplattenkante muss beim Hineintreiben der Klemme in die richtige Nut „eingefädelt“ werden. Sowie die zweite Gehäuseseite montiert ist, bleibt der Leiterplatte nur noch ein Freiheitsgrad.

Leiterplatte ziehen

Sofern die Leiterplatte auf beiden Seiten einen durchgehenden Rand aufweist, kann diese natürlich auch hinausgezogen werden. Für ein einigermaßen elegantes Wieder-Hineinschieben sollte mindestens eine Seitenfläche entfernt sein, um das Wieder-Einfädeln an den Klemmen zu erleichtern.

Mit unseren (stets nachrüstbaren) Boden-Klemmen kann jede Leiterplatte der Breite 100 mm und einer Länge zwischen 50 und maximal 160 mm in definierter Höhe (5, 10 und 15 mm) über dem Gehäuseboden fixiert werden.

Verfügt die Leiterplatte über einen durchgehenden freien Rand (mindestens 3 mm Breite), dann kann sie bei abwesender Front- bzw. Rückplatte auch herausgezogen wieder hineingeschoben werden (wobei man für das Einschieben Zielwasser getrunken haben muss, weswegen wir für die Demontage die oben beschriebene Vorgehensweise „3D-Darstellung der Leiterplatten-Montage durch Einschub“ empfehlen).

Der rechts abgebildete Satz Boden-Klemmen wird im Shop unter Zubehör gelistet. Die Bohrungen können als Fixpunkte für Kabelbinder benutzt werden, insbesondere auch, um eine eingeschobene Leiterplatte mit entsprechend platziertem Loch auf derselben Höhe zu fixieren.

Erforderliche Freiflächen („restricted areas“) auf der Leiterplatte

Um die Option „Leiterplatteneinschub“ im wörtlichen Sinne nutzen zu können, muss die Leitplatte (B = 100 mm, 50 (gestrichelt) < L < 160mm) an den Längsrändern jeweils einen durchgehenden, mindestens 3 mm breiten unbestückten Rand aufweisen. Tatsächlich reichen je Längsseite vier rechteckförmige (3×5 mm große, im Bild unten rot gekennzeichnete) Ausschlussbereiche, die im Abstand von 37,9 mm zueinander symmetrisch an den Rändern der Längsseiten zu platzieren sind.

Das sind dann die Bereiche, in denen bis zu acht, mit Einschubnuten ausgestattete Boden-Klemmen in die Bodenplatte eingeschoben werden können. Mit diesen Klemmen lässt sich die Leiterplatte dann in variabler Höhe über dem Boden fixieren.

Einschränkungen für den Gebrauch bei Bauhöhe 90

Leiterplatten im Europakartenformat 100 x 160 mm können ohne jede Einschränkung lediglich in der Bauhöhe 120 eingesetzt werden, denn nur in dieser Bauhöhe weisen die Montageplatten für Front- und Rückseite entsprechende Schlitze auf, um eine Leiterplatte (exklusiv in Einbauhöhe 10 mm) im Eupokartenformat zur Gänze aufnehmen zu können.

In der Bauhöhe 90 kann das Europakartenformat 100 x 160 nur zum Tragen kommen, wenn Front- und Rückplatten ohne Montageplatten bleiben.

Stabilitätshinweis

In der Bauhöhe 120 weisen die Montageplatten für Front- und Rückplatte Schlitze auf, damit am Boden auch Europakarten fixiert werden können. Dies mindert die Stabilität, so dass wir für den Einsatz schwergängiger Steckverbinder empfehlen, dann vorzugsweise die Gehäuse-Längsseiten für die Flanschmontage vorzusehen.