Steckbretter

Das Bild links zeigt eine Bodenplatte aus der 1016-Baureihe mit zwei in den Adapterplatten-Boden eingelassenen Steckbrettern (engl. bread-board), die sich über Drahtbrücken mit den Kontakten des zentralen Wannensteckers auf dem Carrier-Board verbinden lassen.

Mit einem Steckbrett können elektronische Bauteile sowohl mechanisch befestigt als auch elektrisch miteinander verbunden werden. Die Bauteile werden dabei nicht gelötet, sondern in zeilen- bzw. spaltenweise miteinander verbundene Federkontakte gesteckt, wodurch sich eine Schaltung durch einfaches Umstecken sehr unkompliziert ändern lässt.

Ein Steckbrett ist grundsätzlich so auf aufgebaut, dass ein IC in DIL-Gehäuse so aufgesteckt werden kann, dass jedes seiner Pins eine eigene Kontaktzeile bzw. -spalte bedient, von der aus dann der Kontakt zu dem Pin eines anderen ICs oder eines sonstigen Bauteils mittels Drahtbrücke (Wire-Jumper) hergestellt werden kann.

Die Steckkontakte können nennenswerte Übergangswiderstände ausbilden und in ihrer Klemmkraft nachlassen, weswegen gebrauchsfertige Schaltungen gelötete Verbindungen aufweisen sollten.

Dazu bieten wir eine Lochrasterplatine an, auf die sich eine elektrische Schaltung übertragen lässt (das rechte Bild zeigt ein solches lötfähiges Steckbrett in Verbindung mit einer Bodenplatte aus der 1016-Baureihe). Die Platine wird auf 5 mm hohen Distanzbolzen montiert. Eine Version mit zwei Platinen für die Bauhöhe 120 ist in Vorbereitung.