Stapelgehäuse

Gehäuse aus derselben Baureihe können zusammen einen Stapel bilden, wenn die Decken der Gehäuse innerhalb des Stapels jeweils als „stapelfähige Blinddeckplatte“ konfiguriert wurden: Solche „stapelfähigen Blinddeckplatten“ weisen vier Arretierungen (kreisförmige Duchbrüche) auf, um die vier Standard-Gehäusefüße (∅ 12,7mm) eines darüber platzierten Gehäuses (derselben Baureihe) aufnehmen zu können, so dass dieses gegen unbeabsichtigtes Verrutschen (im Stapel) geschützt ist. Erfahrungsgemäß bewahren auch Stapel mit vier Gehäusen und mehr einen stabilen Stand.

Das oberste Gehäuse sollte allerdings eine (unbearbeitete) „Blinddeckplatte“ oder ein „Touch-Display“ als Gehäusdecke aufweisen, da Gehäusedecken mit Durchbrüchen zur Aufnahme der Füße eines darüber platzierten Gehäuses nicht als Sichtseite konstruiert wurden (siehe zweites Bild).

Auf diese Weise lassen sich Gehäuse, die für unterschiedliche Funktionen konstruiert wurden, zu einer neuen Funktions-Einheit kombinieren. Zum Beispiel kann das unterste Gehäuse eines Stapels mit powerCON-Flanschverbindern (Neutrik) zur Speisung eines Schaltnetzteiles mit 230 VAC versehen werden, um den anderen Gehäusen des Stapels als Kleinspannungs-Quelle dienen zu können.